Wissen · November 2026
Arbeitsvorbereitung im Metallbau: Was muss geklärt sein, bevor ein Auftrag in die Halle geht?
Was in der Arbeitsvorbereitung fehlt, wird in der Halle erfragt. Meist dann, wenn die Maschine schon wartet. Jede dieser Rückfragen kostet Zeit an der Stelle, an der sie am teuersten ist. Vier Dinge sollten geklärt sein, bevor ein Auftrag in die Fertigung geht.
1. Welche Arbeitsgänge, in welcher Reihenfolge
Sägen, Bohren, Schweißen, Oberfläche. Wer an der Maschine steht, sollte nicht selbst herausfinden müssen, was als Nächstes kommt.
2. Auf welcher Maschine
Steht fest, welcher Arbeitsgang wo läuft, lässt sich die Woche planen, und zwei Aufträge wollen nicht gleichzeitig an dieselbe Maschine.
3. Zeichnung und Material
Liegt der gültige Stand der Zeichnung vor? Ist das Material da oder bestellt?
4. Einheitliche Bezeichnungen
Werden Maschinen und Arbeitsgänge einmal fest angelegt, statt sie bei jedem Auftrag frei zu beschreiben, sprechen Büro und Werkstatt dieselbe Sprache. Gebuchte Zeiten lassen sich dann auftragsübergreifend vergleichen, und die nächste Kalkulation baut darauf auf.
Was ein Betrieb prüfen kann
Wie oft kommt aus der Halle eine Rückfrage zum Auftrag? Heißt derselbe Arbeitsgang bei jedem Auftrag gleich? Wer entscheidet, wann ein Auftrag vollständig vorbereitet ist?
In MetallMaster werden Maschinen, Arbeitsgänge und Arbeitsschritte vorab sauber angelegt, und der Auftrag kommt vorbereitet in die Werkstatt. Wie die Freigabe zwischen Büro und Fertigung dazu passt, steht unter Wo laufen Fehler aus dem Büro in die Fertigung? Die Station „Maschinen, Arbeitsgänge und Arbeitsschritte sauber vorbereiten“ zeigt der Video-Rundgang, ohne Anmeldung.
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MetallMaster ist ein PPS für metallverarbeitende Betriebe von Datentechnik Schwab (DTS Bayern), Illschwang. Von der Praxis für die Praxis, entwickelt mit Unterstützung von Schreml Metallverarbeitung in Pleystein.