MetallMasterFür metallverarbeitende Betriebe

Wissen · November 2026

Zeiterfassung in der Werkstatt: Zeiten dort erfassen, wo gearbeitet wird

In vielen Werkstätten werden Zeiten am Abend oder am Ende der Woche aus dem Gedächtnis aufgeschrieben. Das kostet Zeit, und die Zahlen stimmen selten. Damit fehlt die Grundlage für die Nachkalkulation, und man weiß nicht, welche Aufträge sich lohnen. Worauf es bei der Zeiterfassung in der Werkstatt ankommt:

1. Arbeitszeit und Auftragszeit sind zwei Dinge

Die Arbeitszeit sagt, wie lange jemand im Betrieb war. Die Auftragszeit sagt, woran er gearbeitet hat. Für die Lohnabrechnung zählt die erste, für die Kalkulation die zweite. Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13.09.2022 müssen Arbeitgeber die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter erfassen. Wer ohnehin erfasst, sollte die Auftragszeit gleich mitnehmen.

2. Erfassen, wo die Arbeit passiert

Ein Terminal in der Halle ist näher an der Arbeit als ein Zettel im Büro. Der Mitarbeiter meldet sich am Auftrag an, wenn er anfängt, und ab, wenn er fertig ist oder wechselt. So entsteht die Zeit nebenbei und nicht im Nachhinein.

3. So einfach wie möglich

In der Werkstatt hat niemand Lust, sich durch Menüs zu klicken. Am besten funktioniert ein Laufzettel mit Code, der am Terminal gescannt wird. Ein Scan, und die Zeit läuft.

4. Fehler gleich abfangen

Vergessenes Abmelden, Doppelbuchungen oder Zeiten auf einem längst fertigen Auftrag fallen sonst erst Wochen später auf. Ein gutes Terminal prüft die Eingabe sofort und meldet sich, wenn etwas nicht passt.

5. Die Zeiten müssen beim Auftrag ankommen

Eine Stempeluhr, die nichts vom Auftrag weiß, hilft der Kalkulation nicht. Die Zeiten gehören an denselben Auftrag, an dem auch Kalkulation und Rechnung hängen. Nur dann lässt sich vergleichen, was geplant war und was gebraucht wurde. Mehr dazu im Beitrag Kalkulation im Metallbau.

6. Offen mit dem Team reden

Zeiterfassung wird schnell als Kontrolle verstanden. Sagen Sie Ihren Mitarbeitern, wofür die Zeiten gebraucht werden: für bessere Angebote und eine realistische Planung. Gibt es einen Betriebsrat, ist er bei der Einführung zu beteiligen.

Zeiterfassung in MetallMaster

In MetallMaster gehört die Zeiterfassung zum Grundpaket. Der Mitarbeiter scannt am Terminal in der Halle den Laufzettel, die Zeit läuft auf den Auftrag, und das Terminal prüft jede Eingabe auf Plausibilität und antwortet, wenn etwas nicht stimmt. Die Zeiten stehen danach im selben System wie Kalkulation, Wochenplanung und Rechnung.

Wie das Terminal in der Halle aussieht, zeigt der Video-Rundgang, ohne Anmeldung. Die Preise stehen in der Preisliste.

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MetallMaster ist ein PPS für metallverarbeitende Betriebe von Datentechnik Schwab (DTS Bayern), Illschwang. Gebaut in der Werkstatt, nicht am Reißbrett – mit KI und Wächtern, die Fehler verhindern. Von der Praxis für die Praxis, entwickelt mit Unterstützung von Schreml Metallverarbeitung in Pleystein.