Wissen · November 2026
Software für Metallbau und Schlosserei: Worauf es ankommt
Viele Metallbaubetriebe arbeiten mit einer Mischung aus Rechnungsprogramm, Excel-Listen, Zetteln in der Halle und einer Wochenplanung am Whiteboard. Das funktioniert, bis der Betrieb wächst oder jemand fehlt, der „alles im Kopf hat“. Wer dann eine Software sucht, findet vieles für Handwerk allgemein und wenig, das zu Zuschnitt, Schweißen, Oberfläche und Montage passt. Sieben Fragen helfen bei der Auswahl:
1. Läuft alles in einem System?
Kalkulation, Angebot, Auftrag, Lieferschein und Rechnung sollten aufeinander aufbauen, ohne dass Daten abgetippt werden. Jede Stelle, an der etwas von Hand übertragen wird, ist eine Stelle für Fehler.
2. Kommt die Werkstatt mit?
Eine Bürosoftware allein hilft der Fertigung wenig. Wichtig ist, dass Laufzettel, Wochenplanung und Zeiterfassung in der Halle am selben Auftrag hängen wie die Kalkulation im Büro.
3. Ist die Kalkulation für Metall gemacht?
Material nach Gewicht oder Länge, Arbeitsgänge wie Sägen, Bohren, Schweißen und Strahlen, dazu Fremdleistungen wie Verzinken oder Pulvern: Das muss sich ohne Umwege abbilden lassen. Mehr dazu im Beitrag Kalkulation im Metallbau.
4. Gibt es Sicherungen gegen typische Fehler?
Gute Software verhindert, dass eine Kalkulation nachträglich verändert wird oder ein Auftrag ungeprüft in die Fertigung geht. Welche Fehler typisch sind, steht im Beitrag Wo laufen Fehler aus dem Büro in die Fertigung?
5. Ist sie bereit für 2027?
Ab 01.01.2027 müssen viele Betriebe E-Rechnungen schreiben. Die Software sollte das können, ebenso die Übergabe an den Steuerberater, etwa über DATEV. Hintergrund: E-Rechnung ab 01.01.2027.
6. Passen die Schnittstellen?
Wer öffentliche Ausschreibungen bearbeitet, braucht GAEB. Wer Preise vom Großhandel übernehmen will, braucht Datanorm. Wer nach EN 1090 fertigt, braucht eine saubere Dokumentation. Fragen Sie nach, was davon enthalten ist und was extra kostet.
7. Was kostet es wirklich?
Achten Sie auf Kosten je Arbeitsplatz, auf Zusatzmodule und auf die Einführung. Eine günstige Lizenz wird teuer, wenn jeder weitere Platz in Büro oder Halle extra kostet.
So beantwortet MetallMaster diese Fragen
MetallMaster ist ein PPS für metallverarbeitende Betriebe. Im Grundpaket sind Kalkulation, Angebot, Auftrag, Lieferschein, Rechnung, Lager, Zeiterfassung und das Terminal in der Halle enthalten, dazu E-Rechnung, DATEV-Export und beliebig viele Arbeitsplätze. GAEB, Datanorm und EN 1090 gibt es als Module. Drei Wächter sichern die heiklen Stellen: Die Kalkulation ist geschützt, die Fertigung startet erst nach Freigabe, und das Terminal prüft jede Eingabe. Die Preise stehen offen in der Preisliste: Miete ab 179 € im Monat, Kauf ab 5.900 €, Einführung ab 1.990 €.
Am besten beurteilen Sie eine Software mit Ihren eigenen Teilen. Der Video-Rundgang zeigt MetallMaster ohne Anmeldung, und für eine Vorführung an einem Ihrer Aufträge genügt eine kurze Anfrage.
MetallMaster ist ein PPS für metallverarbeitende Betriebe von Datentechnik Schwab (DTS Bayern), Illschwang. Gebaut in der Werkstatt, nicht am Reißbrett – mit KI und Wächtern, die Fehler verhindern. Von der Praxis für die Praxis, entwickelt mit Unterstützung von Schreml Metallverarbeitung in Pleystein.