MetallMasterFür metallverarbeitende Betriebe

Wissen · November 2026

Produktionsplanung im Metallbau: Von der Excel-Liste zur aktuellen Wochenplanung

In vielen kleinen Metallbetrieben steckt die Planung in einer Excel-Liste, auf einem Whiteboard oder im Kopf des Meisters. Das geht gut, solange nichts dazwischenkommt. Im Metallbau kommt aber fast immer etwas dazwischen: ein Eilauftrag, ein Teil vom Verzinker, das später zurückkommt, oder eine fehlende Freigabe. Worauf es bei der Produktionsplanung ankommt:

1. Eine Planung für alle

Sobald Büro und Halle mit verschiedenen Ständen arbeiten, gehen Absprachen und Zeit verloren. Es sollte genau eine Planung geben, die alle sehen und die nicht von Hand abgeglichen werden muss.

2. Die Woche ist der richtige Maßstab

Ein Einzelfertiger kann Monate im Voraus nicht stundengenau planen. Eine Wochenplanung zeigt, was diese Woche raus muss, was als Nächstes kommt und wo es eng wird. Das reicht für die meisten kleinen Betriebe und bleibt pflegbar.

3. Erst freigeben, dann fertigen

Ein Auftrag gehört erst in die Fertigung, wenn er geprüft ist: Zeichnung, Material und Menge. Wird ein ungeprüfter Auftrag begonnen, fällt der Fehler oft erst an der Maschine auf. Welche Fehler typisch sind, steht im Beitrag Wo laufen Fehler aus dem Büro in die Fertigung?

4. Fremdleistungen mitplanen

Verzinken, Pulverbeschichten oder zugekaufte Laserteile bestimmen im Metallbau oft den Liefertermin. Sie gehören mit Abgabe- und Rückkehrtermin in die Planung, sonst wartet die Montage auf Teile, die niemand im Blick hatte.

5. Der Stand kommt aus der Halle

Eine Planung veraltet in dem Moment, in dem niemand zurückmeldet. Am zuverlässigsten ist die Rückmeldung am Auftrag selbst, etwa am Terminal in der Halle. Dann gibt es den Stand nebenbei, und niemand muss durch die Halle laufen und fragen. Mehr dazu im Beitrag Zeiterfassung in der Werkstatt.

6. Planung und Kalkulation verbinden

Die Zeiten aus der Kalkulation sind die beste Grundlage für die Planung, und die tatsächlichen Zeiten zeigen, ob die Annahmen stimmen. Hängen beide am selben Auftrag, wird die nächste Kalkulation genauer. Hintergrund: Kalkulation im Metallbau.

Wochenplanung in MetallMaster

In MetallMaster ersetzt die Wochenplanung die Excel-Liste und bleibt aktuell, weil sie aus denselben Aufträgen entsteht, aus denen Laufzettel, Lieferschein und Rechnung kommen. Die Fertigung startet erst nach der Freigabe, und das Terminal in der Halle hängt an denselben Aufträgen.

Wie das aussieht, zeigt der Video-Rundgang, ohne Anmeldung. Die Preise stehen in der Preisliste.

MetallMaster ist ein PPS für metallverarbeitende Betriebe von Datentechnik Schwab (DTS Bayern), Illschwang. Gebaut in der Werkstatt, nicht am Reißbrett – mit KI und Wächtern, die Fehler verhindern. Von der Praxis für die Praxis, entwickelt mit Unterstützung von Schreml Metallverarbeitung in Pleystein.